A) Einleitung
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Das Altsteirer Huhn oder auch das Steirer Huhn, wie es früher einfach genannt wurde, ist einer der letzten Vertreter des alten deutschen Landhuhns.

Im Jahre 1846 verfasste Professor Hlubek einen Zeitungsartikel, worin er die Legeleistung der Steirerhühner mit 100-160 Eier jährlich angibt. Die Schlupfrate von 12-15 untergelegten Bruteiern bei durchschnittlich 10 Küken lag.

Das Steirerhuhn hat eine wechselhafte Geschichte. Berühmt war der steirische Kaupaun. Aber auch schon früher kam das Steirerhuhn in bedrohliche Nöte. Um das Jahr 1885 machten es sich einige größere und kleinere Landwirte und Gutsbesitzer sowie sonstige Geflügelzüchter in der Steiermark zur Aufgabe, das alte ursprüngliche  steirische Landhuhn wieder neu herauszuzüchten und zu retten was noch zu retten war.
Es waren dies vor allem Edmund Graf Maldeghem, Stefan Freiher von Washington, Gewerke Rudolf Seidler, Julius Schuch, Graf d`Avernas, Orthack und Scheuch.

Besonders erwähnen möchte ich hier den Obergeometer Emanuel Martiny, aus Graz, der im Zusammenhang mit den Steirer Hühner selbst in seinem Heimatland um seine Verdienste vergessen wurde. Dieser Emanuel Martiny der sich um die Verbesserung der Geflügelzucht dieser so fruchtbaren Landesteile besonders verdient gemacht hat.
Im Jahr 1897 veranlaßte Martiny, daß vom Verein für Tierzucht und Tierschutz in der Stadt Cilli aus vorgefundenen Resten des alten, aber genügend schweren steirischen Hühnerschlages ein mittelschweres Huhn neu erzüchtet wurde. Der Hahn dieses Schlages wog 3 kg, die Henne 2,5 kg. Die Farbschläge waren Weizenfarbig, wildfarbig, gesperbert und weiß.

Im Jahr 1911 bis 1912 wurde ein Erprobungstest von einem Stamm Altsteirer durchgeführt, mit dem Ergebnis von durchschnittlich 191 Eiern je Henne in 12 Monaten.

Heute sind die wildbraunen Vettern der weißen Altsteirer Hühner wieder als gesichert im Bestand zu sehen und darum wollen wir uns dem weißen Farbschlag widmen und zu seiner genetischen Erhaltung beitragen. Im Gegensatz zu den deutschen und österreichischen Ausstellungszüchtern lehnen wir ein leichtfertigen Einkreuzen anderer Rassen ab, da auch über gezielte Selektion Verbesserungen erreicht werden können. Auch wollen wir uns von diesen "Ausstellungszüchtern" und vermeintlichen Erhaltern der weißen Altsteirer abheben, in dem wir keine weißen Leghorn, Rheinländer... einkreuzen wie dies manche auf ihren Internetseiten kuntun.

So hoffen wir, das die momentane Population von 100-500 Tieren in reiner Züchtung existierender, Altsteirer wieder vergrößert werden kann und sich uns interessierte Halter, Hobby- und auch Profizüchter anschließen, die an dem Erhalt dieser wunderbaren Rasse wirkliches Interesse haben.

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